Archive for the 'Lichtenberger Lofts' Category
„Umbau ehemaliger Textilfabrik in Berlin-Lichtenberg
zu Loftwohnungen und Appartements in vollem Gange“
Aus: eigene Pressemitteilungen
Vom: 12.07.2010
Autor: Juliane Böhme
„Die zur CG Gruppe gehörende Lichtenberger Loft GmbH & Co.KG baut derzeit die einstige Fabrikationsstätte des VEB „Fortschritt“ Herrenbekleidung zu über 150 Mietwohnungen um.
Der Gebäudekomplex der ehemaligen DDR-Textilfabrik VEB „Fortschritt“ Herrenbekleidung in der Berlin-Lichtenberger Möllendorffstr. 7-9 erhält nach Jahren des Verfalls eine neue Nutzung. Die rund 15.000 m² großen Flächen in den einstigen Produktions- und Verwaltungsgebäuden werden zu großzügigen Loftwohnungen und modernen Appartements umfunktioniert. Seit April 2010 führt die zur CG Gruppe gehörende Firma Lichtenberger Loft GmbH & Co. KG die nötigen Abbruch- und Sanierungsmaßnahmen auf dem Gelände durch.
Die geplanten Wohnungsgrößen in den fünf- bzw. sechsstöckigen Gebäuden variieren im Schnitt zwischen 25 und 190 m² und sind somit sowohl für Alleinstehende, Pendler, Senioren und Studenten wie auch für Familien, Kreative und Individualisten optimal geeignet. Die Mieteinheiten zeichnen sich durch eine hochwertige Ausstattung mit edlem Parkett, zeitgemäßen Raumteilern, modernen Fliesen und Einbauküchen aus. Alle Wohnungen verfügen zudem über einen Balkon. Die Loft- und Appartementhäuser werden mit mehreren Aufzügen ausgestattet, die historischen Bauteile im Innern werden fachgerecht aufgearbeitet. Für die künftigen Mieter wird es ausreichend (Tiefgaragen-)Stellplätze geben. Die Bezugsfertigkeit soll im Frühjahr 2011 erreicht werden.
Die Gesamtinvestition für den Umbau der beiden Bestandsgebäude beträgt ca. 19 Mio. Euro. Für weitere 16 Mio. Euro sind auf dem Gelände Neubauten mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 10.000 m² geplant.
Kurzporträt CG Gruppe
Die CG Gruppe ist eine deutschlandweit agierende Unternehmensgruppe in der Immobilienwirtschaft. Seit mehr als 15 Jahren begeleitet die CG Gruppe ganzheitlich den gesamten Lebenszyklus von Immobilien – von der Entwicklung über die bauliche Umsetzung bis hin zur Vermietung und Verwaltung.
Ein Projekt der
CG Gruppe Querstr. 25 04103 Leipzig
Beteiligtes Architekturbüro
Homuth & Partner Architekten Prinz-Eugen-Str. 31 04277 Leipzig
Pressekontakt
CG Gruppe Juliane Böhme Querstr. 25 04103 Leipzig Tel.: 0341/2 69 20 90 Fax: 0341/2 69 20 99 juliane.boehme@cgimmobilien.de “„Loftleben jenseits von Prenzlauer Berg“
Aus: Immobilien Zeitung
Vom: 09.04.2009
Autor: Martina Vetter (mv)
„Ausgerechnet in Berlin-Lichtenberg will die Leipziger CG-Gruppe in den alten Gemäuern einer ehemaligen Fabrik Wohnungen mit Loftcharakter schaffen. Die gibt es bisher vorzugsweise in angesagten Kiezen wie in Prenzlauer Berg oder Friedrichshain-Kreuzberg. Doch dort ist der Markt überhitzt, und die Möglichkeiten, neue Projekte zu realisieren, sind eingeschränkt.
Lichtenbergs Bürgermeisterin Christina Emmrich (Die Linke) und Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) sitzen freudig am Besprechungstisch im Rathaus. Kurz zuvor hat Christoph Gröner, Chef der Leipziger CG Gruppe, gemeinsam mit Rainer Kuchenbrod vom Allgemeinen Immobiliendienst, der für den Verkauf von Eigentumswohnungen zuständigen Tochter der CG, ihnen das Konzept für die Umnutzung der ehemaligen Bekleidungsfabrik in der Möllendorffstraße 7-9 vorgelegt. Der gebürtige Karlsruher Gröner ist einer, der schnell zur Sache kommt und nicht nur redet, sondern auch handelt. Und das am liebsten, sobald er ein neues Objekt gekauft hat.
Während das in der Vergangenheit vornehmlich in Leipzig geschah, fiel dieses Mal die Wahl auf ein Objekt in Berlin-Lichtenberg. Der Bezirk, dem nach der Wende vor allem rechtsradikale Jugendliche und gesichtslose Plattenbausiedlungen ein negatives Image verpassten, war bislang nicht gerade die erste Wahl der Investoren. Dennoch ist Gröner vom Potenzial des Standortes überzeugt. In seinem Auftrag hat Rainer Kuchenbrod das Quartier rund um den Standort in der Möllendorffstraße genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: In diesem im Westen an Friedrichshain und Prenzlauer Berg grenzenden Teil Lichtenbergs herrscht eine rege Nachfrage sowohl nach kleinen, bis 60 m² großen Wohnungen wie auch nach größeren Einheiten ab 120 m².
Genau das sind die Formate, die in dem Lichtenberger Lofts getauften Projekt realisiert werden sollen. Das 18.000 m² große Fabrikgelände in unmittelbarer Nähe des Rathauses Lichtenberg soll zu einem hochwertigen Wohnquartier umgebaut werden. In dem Anfang der 1970er Jahre erbauten Büroriegel an der Ecke Möllendorffstraße/Normannenstraße, sind auf einer Nutzfläche von 3.100 m² Apartments geplant. Der triste Bau soll entkernt werden und zwischen 50 und 68 m² große Wohnungen mit Einbauschränken und –küchen sowie Balkonen erhalten: „Das hässliche Entlein hat mich sofort inspiriert“, sagt Gröner selbstbewusst.
Vom hässlichen Entlein inspiriert
Im alten Fabrikgebäude mit der weißen Klinkerfassade sind dagegen auf 12.450 m² Nutzfläche großzügige Familienwohnungen geplant. Mit dem Umbau will Gröner so bald wie möglich beginnen, denn er hat bereits einen institutionellen Anleger an der Angel, der die Wohnungen erwerben möchte. Noch aber ist der Vertrag nicht in trockenen Tüchern und die Baugenehmigung nicht erteilt. Beim Bezirk freut man sich jedenfalls über das Engagement des Projektentwicklers und will so schnell wie möglich alle nötigen Schritte in die Wege leiten.
Etwa 30 Mio. Euro sollen in der ersten Bauphase investiert werden, die bis 2011 abgeschlossen werden soll. Neben dem Umbau des Bürogebäudes und der Fabrik plant Gröner noch einen Neubau anstelle eines modernen Produktionsgebäudes auf dem Grundstück. In der zweiten Phase sollen für weitere 15 Mio. Euro außerdem eine Blockrandbebauung mit 60 Wohnungen realisiert werden sowie ca. 40 Einheiten in neuen Stadtvillen entstehen. Davon, dass sich für um die 8 Euro/m² nettokalt ohne weiteres Mieter finden lassen, ist Gröner überzeugt. Zwar liegt die Durchschnittsmiete in Lichtenberg laut Baustadtrat Geisel lediglich bei 5,60 Euro/m², doch in attraktiven, zentrumsnahen Lagen lassen sich nach den Recherchen der Entwickler durchaus zwischen 7,26 und 9,30 Euro/m² erzielen. Und auch um mangelnde Nachfrage macht sich Gröner keine Sorgen. „Leute, die Kinder bekommen und vorher in Prenzlauer Berg oder Friedrichshain gewohnt haben, ziehen gerne hierher“, ist er sich sicher. Baustadtrat Geisel pflichtet ihm bei: Als er noch Single war, habe er auch in Prenzlauer Berg gewohnt, als Familienvater hat es ihn später nach Lichtenberg gezogen.“